Tatsächlich haben Tina und ich heute ein Haus in Eitorf angesehen und wir bringen alles in die Gänge, um es zu kaufen.
Aber was ich jetzt meine mit umziehen ist,
dass ich mit meinem Weblog umziehe.
Und das ist die neue Adresse:
http://gerechteknospen.wordpress.com
Entscheidender Vorteil dort ist, dass man sich als Gast nicht anmelden muss, wenn man etwas kommentieren will.
"Imanuel!"
Uwe
"Auf dem See", auf den ich im Geist hinausrudere, sprach der Geist heute morgen so:
Ich kenn die Tiefen Gottes. Was ich dir zeigen und wofür ich dir das Auge öffnen kann, übersteigt bei weitem die Kraft deiner Vorstellung und Phantasie. Ich bin da und nah um zu offenbaren und euch gesegnete Erben des Reiches - die Söhne und Töchter der Herrlichkeit - hineinzuführen in die Schatzkammern der Wahrheit Gottes. Ich bin der Geist der Wahrheit und Offenbahrung, ich bin die sprudelnde Quelle von belebender Weisheit und rettender Einsicht.
Wer will trinken aus dem Bach, wer will waten, hinein in den Fluss des Lebens, in den Strömen Lebendigen Wassers, wer will eine sprudelnde Quelle sein in seiner Stadt, in seinem Haus und mitten unter seinen Brüdern?
Ihr wollt euch heute freuen über die "Auferstehung" des Lammes, des Herrn der Herrn und seid doch wie Kinder, die mit den "PS" eines Autos angeben, das ihnen verschlossen ist, als gehöre es einem Fremden. Ohne meinen Dienst bleibt alles ohne Kraft und fremd für euch.
Ich mache euch meinen Dienst bekannt, ich rufe und belehre euch. Werdet meisterhaft darin, mit mir zu gehen, auf mich zu warten und zu hören. Das ist das wahre Abenteuer, das wahre Heldentum und das ist der einzige Weg auf dem man dem Herrn folgen kann. Er hat es so gewollt und so bestimmt.
In dem Buch über Hingabe (s.u.) sagt Andrew Murray als 81-jähriger geisterfüllter Jünger des Herrn, dass es notwendig ist, dass wir "in großer Offenheit und Belehrbarkeit den Heiligen Geist suchen, empfangen und uns ihm ausliefern" (Andrew Murray: Hingabe - der Ruf an den Glaubenden, S.7).
Außerdem: "Wir können keine wahren geistlichen Fortschritte erzielen, bis wir nicht von ganzem Herzen entschlossen sind, in allen Dingen in der unmittelbaren und unaufhörlichen Abhängigkeit von der Kraft des Heiligen Geistes zu leben" (ebd. S.22).
Die Aufgabe des Heiligen Geistes ist, "alles zu offenbaren und mitzuteilen, was durch das Werk Gottes und Christi zur Verfügung (steht)" und "den Menschen jene Gnade mitzuteilen, die sie erst befähigt, das vom Vater
und vom Sohn Vollbrachte anzunehmen und auszuleben". " Dieses Werk des Heiligen Geistes ist noch nicht vollendet [...]" (ebd. S.19).
Meine persönliche Erfahrung ist, dass ich in manchen Situationen sehr gesegnet wurde durch Gottes Handeln und Reden und auch immer wieder erlebe, wie treu er redet und durch sein Reden Rettung kommt.
Aber! Aber!
Aber ich merke immer wieder, das dass, was ich kenne vom Wandel mit Jesus, nicht alles sein kann.
Jemand fragte mich kürzlich, ob ich im Internet nach best. vergriffenen Büchern schauen und diese erwerben könnte. So kam ich vorgestern in den Besitz des Buches "Die Einzigartige Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist" von W. Margies.
Sehr angesprochen hat mich die Aussage in der Einleitung, dass der Heilige Geist ein großes Thema "betont, ja, regelrecht forciert: die Willigkeit und Fähigkeit zu empfangen und das Vermögen, sich beschenken zu lassen" (a.a.O., S.4).
In meinem Herzen wurde eine Bereitschaft geweckt, mir die Schwachheit meines Zustandes einzugestehen und es wurde Hoffnung (= Erwartung) entzündet, dass ich mehr erkennen und erleben werde von der Gemeinschaft mit Gott im Alltag.
Im 1. Kapitel belegt W. Margies, dass der Heilige Geist von Jesus angekündigt und vorgestellt wurde als unser "nächster Ansprechpartner".
Die Bibel sagt es tatsächlich und ich wusste es. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass Jesus das echt ernst meint. Ich würde ihm - so befürchtete ich - weniger Aufmerksamkeit schenken als vorher und dafür den Heiligen Geist überbetonen. Ha Ha, wie eingebildet wir sein können, zu denken, dass wir es besser machen können, wenn wir es anders machen als die Schrift sagt.
Letztendlich stellt sich sogar die Frage, was wir lieber haben wollen: Einen Jesus, den wir von einer vom Verstand beherrschten, schwachen Offenbarung vor Augen gemalt bekommen oder einen Jesus, den der Heilige Geist uns persönlich vorstellt in der Art wie er ihn kennt. Wir beten Jesus so an, wie wir ihn kennen, und so lieben wir ihn auch. Ich habe eine frische Erwartung, dass der Heilige Geist da bei weitem Besseres hervorbringt als das Bisherige.
... to be continued ...
Beiträge zu meinen "Fortschritten" darin schreibe ich unter der Überschrift "Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist"
Ebenfalls wäre ich für Kommentare dankbar.
Als ich heute "draußen auf dem See" war um von IHM zu hören, sagte er folgendes – und das sagt er nicht nur zu mir, sondern es ist für viele hörenden Ohren :
„Ich gebe dir ein warmes Herz, Mut und Schritte.“
Bei den „Schritten“ sah ich Steinplatten in einer Wiese, die so weit von einander entfernt waren, dass man in gezielten und großen Schritten von einer zur nächsten schreiten konnte.
Das „warme Herz“ hatte ich in Gedanken spontan zu einem „glühenden“ Herzen umbenannt und wollte mich schon freu’n: „Yeah, ein glühendes Herz! Jetzt geht die Post ab!“
Aber es war so ein Gewicht auf „warmes“, dass ich merkte, dass ich das annehmen muss.
O.K., dass ist etwas rätselhaft – schon kam mir die nächste Lösung (eher im Sinn von Ausweg und Flucht) in den Sinn: „Ah, In der Offenbarung steht ja, dass Jesus der Gemeinde den Vorwurf macht, dass sie weder kalt noch heiß ist. Da steht bestimmt in der Dabhar-Übersetzung (die nutze ich manchmal um so was nachzuschlagen), dass es wörtlich heißt, sie sollen „kalt oder warm“ sein anstatt „kalt oder heiß“. Ich schlug voller Erwartung und gespannt in dieser Übersetzung nach und fand dies: „dass du weder kühl noch siedend bist“. Uhps!! Das hört sich ja noch heißer an!
Dann kapitulierte ich und die Einsicht senkte sich mit Ruhe zu mir:
Er gibt mir ein warmes Herz. Das ist etwas demütigend, denn es sagt etwas über meinen Zustand. Ich bin noch nicht so weit von seinem Feuer erobert, wie ich mir das gerne einbilde. Aber ich merkte, dass es auch etwas Entspannendes und Ermutigendes hat: Ich muss nicht so tun als würde ich mehr brennen als es tatsächlich der Fall ist. Und ich kann die Frage, „wie heiß“ ich denn für Sein Reich bin, mutig und voll Vertrauen Ihm überlassen. Denn wenn Jesus mir das warme Herz gibt, wird er mir zu seiner Zeit auch das heiße Herz geben. Es ist Gnade und deshalb seine Gabe.
Danke Jesus für dieses warme Herz, danke für den Mut und danke für die Schritte!
Uwe
Ich sah mich in einem Ruderboot mitten auf einem See. Es war ruhig.
ER begann zu sprechen: Mein Sohn, meine Tochter! Deinen Namen nannte ich schon flüsternd voll Zärtlichkeit, als die Welt noch nicht erschaffen war.
Und Nebensache war mir die Fülle der Pracht meiner Schöpfung, ihre Fielfalt an Pflanzen und außergewöhnlichen Kreaturen. Die Menge der Sterne und die euren Atem raubende Ordnung des Alls - alles Nebensache. Denn Du warst mir Ziel, das Ziel meiner Liebe. Du warst mir wert, bereit zu sein zu leiden - leiden müssen zu wollen. Verstehe Dich richtig! Um Dich zu retten muss selbst ein Gott bereit sein viel zu leiden. Und was ist, wenn er es will, wenn es sein Sehnen ist, sein Verlangen, die Geliebten zu hüten, zu leiten, zu beschütten mit Segen des Wohlwollens?
Lass Deine Seele atmen in meiner Liebe, lass die Luft, die Dich jetzt gerade umgibt meine Liebe sein und atme sie tief ein. Ich liebe Dich! Ja, ja, ja, ich liebe Dich.